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Kritik: Together Alone Deluxe Edition

Together Alone Deluxe EditionCrowded House ist seit 1987 meine Lieblingsband. Seit einem Nachmittag im Juni 1987 im Napa Valley in Kalifornien, als ich neben meinem Vater im Auto saß und schon wieder „Don’t Dream It’s Over“ im Radio lief. Bei diesem Mal war aber irgend etwas anders, und am nächsten Tag kaufte ich mir die CD dazu. Dieses Debutalbum hinterließ Eindruck bei mir — aber der Anspruch dieser Band auf so etwas wie Ewigkeit ist für mich „Together Alone„. Jetzt gibt es diese Platte als Deluxe-Edition. Wie kann da schon das Urteil ausfallen?

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Kritik: Afterglow Deluxe Edition

Im Booklet der Deluxe-Edition des Raritätenalbums steht sinngemäß: „Wenn Sie sich dieses Album gekauft haben, kann man daraus mit großer Sicherheit annehmen, dass Sie ein wahrer Fan der Band sind“. Diese Beobachtung stimmt sicherlich, denn Hörer, die im Radio einen Hit von Crowded House kennengelernt haben und halt mal etwas mehr hören wollen, kaufen sich das zur gleichen Zeit erschienene Album oder später eine Greatest-Hits-Sammlung. Ganz bestimmt nicht diese Zusammenstellung von Songs, die es zwischen 1986 und 1996 nicht auf eine der vier Platten geschafft hatten.

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Kritik: Woodface Deluxe Edition

Woodface Deluxe Edition

Woodface Deluxe Edition — jetzt bestellen

Das dritte Album von Crowded House erschien in Europa gute drei Jahre nach „Temple Of Low Men“. Wer damals nicht Mitglied des Fanclubs Frenz Of The Enz war, hatte keine Ahnung, was in der Zwischenzeit mit der Band alles geschehen war. Die vergleichsweise nüchterne Annahme von „Temple“ durch das Publikum stand im großen Kontrast zur Einschätzung des Albums durch die Band selbst, die es als das deutlich bessere Album wahrgenommen hatte. Mitte 1989 waren alle Tourbemühungen beendet, und die Resonanz war ernüchternd gewesen. Die Single, die Neil als den sichersten Tip für eine Charts-#1 gesehen hatte (Better Be Home Soon) schaffte es nur knapp in die US Top 40. Die Amerikatour, die ein Triumphzug werden sollte, wurde zuerst abgesagt und dann im Januar und Februar 1989 mit mäßigen Verkaufszahlen nachgeholt. Crowded House kehrte nach Australien zurück, Neil feuerte Nick (für vier bis acht Wochen, je nach Quelle) während der Demo-Sessions für das dritte Album und generell war die Stimmung mies. Neil, Paul und Nick waren müde und verzogen sich in ihr Privatleben. Es wirkte einige Monate so, als habe Crowded House aufgehört zu existieren.

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Kritik: Crowded House Deluxe Edition

cd-deluxeSeit Anfang November 2016 (und möglicherweise nur eine begrenzte Zeit) gibt es auch auf dem deutschsprachigen Markt die „Deluxe Editions“ der Band Crowded House aus dem Haus Universal Music. Möglich wurde das, als die Plattenfirma Parlophone/Capitol aus der Konkursmasse der EMI an UMGI gegangen war. Kurator der Wiederveröffentlichung in dieser Form ist Fan und Musikarchäologe aus Passion Jeremy Ansell. Stück für Stück werde ich nun meine Eindrücke zusammenfassen und bewerten.

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