Die 10 Songs des neuen Longplayers klingen durchaus exotisch, obwohl sie auf klassischen
Ans+AOQ-tzen basieren, doch nach viel Hin und Her haben wir ihnen jede Menge dramatische
Elemente verpasst. Es gibt ein paar klangliche F+AOQ-den, die all diese letzten Jahrzehnte
widerspiegeln; und dazu gibt es auch ganz neue Dinge zu entdecken, die jetzt schon danach
schreien, demn+AOQ-chst wieder aufgegriffen und weitergesponnen zu werden. So ist die LP
insgesamt ein Teil unserer ganzen Entwicklung, ein Puzzleteil auf dieser langen Reise – und
vielleicht das beste Material, das wir bis dato aufgenommen haben... zumindest bis die
n+AOQ-chste Platte im Kasten ist. (Neil Finn, April 2010)
Saturday Sun / Archer's Arrows /
Amsterdam / Either Side Of The World / Falling Dove / Isolation /
Twice If You're Lucky / Inside Out / Even If / Elephants
Mit nur zehn Songs spiegelt
INTRIGUER das Album Temple Of Low Men von 1988, das
vergleichbar kurz ist. Das ist nicht notwendigerweise schlecht.
Besser, ein Album ist gut und ein
bi+AN8-chen zu kurz, als mit 1-2
F+APw-llern +APw-ber eine bestimmte L+AOQ-nge gebracht.
Der Opener +ALs-Saturday Sun+AKs hat
durch das Studio-Treatment sehr gewonnen, es ist ein w+APw-rdiger
Ohrwurm. Nicht ganz so wie +ALs-Archer’s Arrows+AKs, den ich seit
dem ersten H+APY-ren nicht mehr aus
dem Geh+APY-rgang bekomme, eine wunderbare Mischung aus Neuem
und Vertrautem und definitiv der
fr+APw-he H+APY-hepunkt des Albums. Mit +ALs-Amsterdam+AKs setzt sich die introspektive Linie Finns fort; ein
Besuch in der Museums- und Drogenstadt mit gef+AOQ-hrlichen Bussen und unerwarteten
Begegnungen inspirierte ihn zu einer versonnenen Hymne. +ALs-Either Side Of The World+AKs klingt vor
diesem Hintergrund weniger spektakul+AOQ-r, l+AOQ-uft aber gut als Hintergrundsmusik. +ALs-Falling Dove+AKs und +ALs-Isolation+AKs festigen einen erfreulichen Eindruck -- zum ersten Mal seit +ALs-Together Alone+AKs
entsteht in einem Neil-Finn-Werk wieder der Eindruck eines geschlossenen Albums (gegen+APw-ber
einer Ansammlung von Singles, die sowohl Neils zwei Soloalben als auch die zweite Finn Brothers
CD f+APw-r mich waren). Hier macht sich der Bandcharakter deutlich bemerkbar, der neben den
Experimenten und den komplizierter gewordenen, weiterentwickelten Songstrukturen Neil Finns
als koh+AOQ-rentes, verbindendes Element wirksam wird. Sehr gefreut hatte ich mich auf +ALs-Twice If
You’re Lucky+AKs, der live einen schwebend-hymnischen Charakter hatte und fast so etwas wie
Transzendenz durchschimmern lie+AN8 -- von der Studiofassung bin ich jetzt etwas entt+AOQ-uscht, da
sie in zuviel Instrumentierung und einem ver+AOQ-nderten, verwirrenden Text ertrinkt. +ALs-Even If+AKs und +ALs-Elephants+AKs lassen das Album ruhig ausklingen; beide Songs werde ich noch h+AOQ-ufiger h+APY-ren
m+APw-ssen, um sie mir zu eigen zu machen. Das ist aber nicht ungew+APY-hnlich bei den Crowdies.
Musikalisch wirkt das Album viel entschlossener als Time On Earth.
Der Teddyb+AOQ-r auf dem
Albumcover
wirkt zuerst etwas merkw+APw-rdig, und ich habe immer noch
etwas Schwierigkeiten damit. Aber das restliche Artwork des Albums ist ein stimmiges
Kaleidoskop von Schnipseln, viel gemalten Buchstaben, kleinen Gags (wie den Anagrammen der
Namen der vier Bandmitglieder Elf in inn, or mickey sun, harm kart, mr had to rest) und den
Texten des Albums.
Sp+AOQ-teindruck Januar 2011: +ALs-Either Side+AKs hat sehr gewonnen +APw-ber die Monate. Die starken
Ersteindr+APw-cke von +ALs-Amsterdam+AKs und +ALs-Archer’s Arrows+AKs sind so weit gediehen, dass ich sie als
die st+AOQ-rksten Songs des Albums bezeichne.